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10 Tageskurs Vipassana Meditation Erfahrungsbericht

Überlegst du den 10-tägigen Vipassana Meditationskurs zu machen, bist dir aber noch nicht sicher?

Nimmt es dich Wunder, wie es ablaufen wird und was du lernen kannst?

In diesem Erfahrungsbericht (10 Tageskurs im Vipassana Zentrum Mont Soleil) schildere ich dir genau diese Punkte. Eines vorneweg, ich bin seither definitiv ein anderer Mensch.

Ob das bei dir auch so sein wird?

Das kann ich dir nicht sagen. Hier erfährst du, was ich gelernt habe und wieso. Du wirst nicht die genau gleiche Veränderung machen wie ich, aber du wirst bestimmt viel lernen. Jeder Mensch ist anders. Ob du dich verändern wirst, liegt alleine bei dir.

Meditation 10 Tageskurs

Die wunderschöne Anlage für den Vipassana 10-Tageskurs in Mont Soleil.

Es ist aber klar: Die Umstände sind optimal, um innere Veränderungen vorzunehmen und daher sind auch die Chancen dementsprechend. Die Erfahrung wird es alle Male wert sein, falls du durchhältst;)

Zu Beginn werde ich dir direkt zeigen, was du lernen kannst bzw. was ich gelernt habe. Danach erkläre ich Vipassana noch genauer. Wenn du keine Vorstellung davon hast, was Vipassana genau ist, empfehle ich dir, dich über das Inhaltsverzeichnis direkt zum gewünschten Kapitel zu klicken.

Inhaltsverzeichnis


Was du beim 10 Tageskurs Vipassana lernen kannst? Meine Top3

In 10 Tagen kannst du mehr lernen, als du denkst.

10 Tage können dich nicht verändern, aber du kannst dich in 10 Tagen verändern.
Mont Soleil Vipassanakurs

Bereits der Aufstieg zum Zentrum ist steil

Es sind nicht die 10 Tage, die dich verändern, es ist deine Einstellung während des Kurses. Ich ging mit absoluter Entschlossenheit in diesen Kurs und habe mir selber gesagt, dass ich das hier zu 100% durchziehe und mein Leben danach anders sein wird. Wenn du eine ähnliche Entschlossenheit an den Tag legst, kannst du viel in diesem Kurs erreichen.

Es ist nicht der Vipassana Retreat-Kurs, der dich verändert. Aber wenn du selber sagst, dass du dich im Kurs verändern willst und alles daran setzt, wirst du grosse Veränderung erreichen. In diesem Meditationskurs lernen die Leute so viel, wenn sie es entschlossen durchziehen.

Durch die gesteigerte Bewusstheit wirst du deine Gewohnheiten und Denkweisen mehr denn je feststellen und unzählige Dinge lernen. Mir wurden ebenfalls unzählige Dinge bewusst.

Die drei grössten Veränderungen erfährst du jetzt. Diese möchte ich für dich als Inspiration festhalten.

1. Mit Entschlossenheit geht alles

Früher haben mir Leute öfters mitgeteilt, dass ich eine Spur entschlossener sein könnte, ein Tick männlicher und dominanter. Ich habe diese Aussagen immer physisch gehört, aber irgendwie nicht richtig hingehört. Ich dachte, dass ich einfach so bin wie ich bin.

„Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit.“

Napoleon I. Bonaparte

Mit dem Vipassana 10 Tageskurs habe ich das definitiv realisiert und es hat sich komplett geändert.

Im Meditationskurs trainierst du deine Entschlossenheit (Adhiṭṭhāna) und bringst sie auf ein neues Level. Denn am 4. Tag wird das „Sitzen mit grosser Entschlossenheit“ eingeführt. Während der einstündigen Meditationen, sollst du dich kein Stück bewegen.

„Eine Stunde im Schneidersitz ohne mich zu bewegen, Wie bitte?“ -> Das dachte ich zu Beginn.

Denn zuvor hatte ich mich mindestens 5-6mal in der Stunde bewegt bzw. die Position verändert. Nach 20-30 Minuten hast du bereits Schmerzen und willst deine Beine öffnen.

Macht es Sinn, sich an Schmerzen zu gewöhnen?

Nein, nicht an reale Schmerzen. Was du begreifen wirst, ist, dass die meisten Schmerzen nur in deinem Kopf kreiert werden. Die Schmerzen sollen dich dazu bringen, dich zu bewegen. Denn durch das stille Sitzen und die Konzentration auf dich selber wird dein Geist gereinigt. Und das Hirn will diesen Prozess vermeiden. Deshalb erzeugt es diese Schmerzen.

Wie du dir das selber beweisen kannst?

Wenn du eine solche Sitzung gemacht hast und dich nach einer Stunde wieder bewegst, schmerzt zu Beginn alles (Wirklich!). Aber bereits nach 10 Minuten gehen, merkst du, wie alles wieder weg ist.

Du hattest höllische Schmerzen und dennoch ist nach 10 Minuten gehen praktisch alles weg. Glaube meiner Aussage nicht blind, probiere es selber aus, wie du gerne möchtest.

Durch diesen Durchhaltewillen entwickelst du eine enorme Entschlossenheit, wenn du es durchziehst. Du nimmst Schmerzen in Kauf, weil du weisst, dass sie vergänglich sind. Sie sind nur vorübergehend. Ich kann es dir definitiv empfehlen, weil ich mich nach 7 Tagen mit diesen Sitzungen (Adhiṭṭhāna), grundlegend verändert habe.

„Wenn der Wille da ist, sind die Füße leicht.“

aus Großbritannien

Es gilt zu begreifen: Wenn du wirklich willst, dann geht fast alles.

Und wenn du wirklich willst, kann ein vorübergehender Sturm deinem Willen nichts anhaben.

„Niemand hätte jemals den Ozean überquert, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.“

Charles F. Kettering

Zeige bei den Sitzungen (wenn der Sturm kommt) also Entschlossenheit und ziehe es gar nicht in Betracht, dich zu bewegen. Dann wirst du auch „den Ozean“ überqueren. Natürlich solltest du trotzdem abwägen, ob deine Sehnen und Muskeln danach noch ganz sind:) Schätze einfach kurz ab: Ist der Sturm vorübergehend? Wenn ja, dann ziehe es durch!

Wie ich nach dem Kurs bin?

Vorher habe ich öfters mal gezögert, Dinge nicht richtig angepackt und die letzte Entschlossenheit war auch nicht vorhanden. Aber das habe ich damals überhaupt nicht gesehen.

Jetzt nach dem Kurs packe ich Dinge an, ich erledige sie (Take Action) und entschliesse mich schneller zu meinen Entscheidungen. Ich führe Dinge mit mehr Entschlossenheit durch. Früher dachte ich, ich wäre entschlossen, heute fühle ich mich entschlossen.

Mein Mindset hat sich in dieser Beziehung grundlegend verändert. Der 10 Tageskurs der Vipassana Meditation hat mir gezeigt: Wenn du möchtest, kannst du alles erreichen bzw. durchziehen. Du musst nur 100% Wollen! Mit Entschlossenheit bist du auch fähig, kurzfristige Hindernisse (Schmerzen) in Kauf zu nehmen, weil du das langfristige Ziel im Kopf hast.

2. Anicca, alles ist vergänglich

Anicca bedeutet so viel wie: Alles ist vergänglich. Alles ist unbeständig. Dinge kommen und gehen wieder. Gefühle kommen und gehen wieder. Es ist eine universelle Wahrheit.

Und die Erkenntnis davon, wird dich ein Stück weit frei machen. Diese Erfahrung erhältst du durch die Selbstbeobachtung deines Körpers. Nach 10 Tagen realisierst du definitiv, dass alle Gefühle (z.b in deinem Arm) kommen und wieder gehen.

Du verstehst, dass alles kommt und wieder geht. Nicht hält ewig. Nichts bleibt für immer. Selbst unser Körper kommt und geht wieder.

Gerade bei den Gefühlen lebte ich oft so, dass ich gewisse Gefühle vermeiden wollte. Wenn die Gefahr von Ablehnung aufkam, vermied ich die Situation, weil sie zu dem Gefühl der Ablehnung geführt hätte und mich das „verletzen“ könnte.

Dabei gilt es zu verstehen: Alle Gefühle haben die gleiche Eigenschaft. Sie kommen und gehen wieder. Das Gefühl der Zurückweisung ist nur vorübergehend. Aber der Erfolg, den du daraus ziehen könntest, bringt dich deinem Ziel ein Stück näher.

Du kannst diese Wahrheit jetzt so auf deinem Computer lesen und sie mit deinem Verstand verstehen, aber das im eigenen Körper zu erfahren ist viel wichtiger. Wieso? Das erkläre ich im nächsten Punkt.

Wie ich nach dem Kurs bin?

Jetzt nach dem Kurs bin ich viel lockerer. Ich verstehe, dass alles vergänglich ist. Jeder Erfolg, jedes Scheitern ist vergänglich. Aber die Gewissheit, dass du getan hast, was du wolltest, die bleibt.

Weil ich mir diesem Punkt bewusst bin, agiere ich mehr, habe ich weniger Angst vor „negativen“ Gefühlen, die aufkommen könnten. Du agierst automatisch mehr, weil du weisst: Heute Abend steige ich in mein Bett, egal ob mich diese Frau ablehnt oder nicht.

Egal ob meine ganze Kleidung verregnet und nass wird, heute Abend zuhause, bin ich so oder so wieder trocken. Wenn du nichts ändern kannst/willst, dann akzeptiere es so wie es ist. Mit dieser Erkenntnis kannst du dich fast nicht mehr über Dinge im Alltag aufregen. Anicca, alles ist vergänglich.

Trotzdem strebst du natürlich dein Ideal im Leben an. Es geht mit „Anicca“ schlicht darum, sich nicht an Dinge zu klammern bzw. notwendige Dinge zu vermeiden.

3. Erfahren vs. Wissen

Etwas intellektuell mit dem Verstand verstehen und etwas Erleben/Erfahren sind komplett verschiede Dinge. Selbst diese Aussage kann intellektuell verstanden werden, aber sie ist von Vielen noch nicht erfahren worden.

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“

Johann Wolfgang von Goethe

So drückt es Goethe aus. Wie oft sprichst/denkst du über etwas, hast es aber noch nie selber angewendet bzw. getan?

In 10 Tagen Vipassana Meditation habe ich das feststellen dürfen. Wie mit „Anicca“ bereits erwähnt: Ich wusste bereits vorher, dass alles vergänglich ist. Aber es für 10 Tage am eigenen Körper zu spüren bringt das Verständnis auf die Erfahrungsebene.

Genau so ist es mit allem im Leben: Du verstehst es mit dem Verstand, ja. Bevor du es nicht selber angewendet hast, solltest du nicht Stunden darüber nachdenken oder sprechen.

Ich war früher (bildliches Beispiel) so: Ich habe alle Schwimmtechniken gelernt und intellektuell verstanden. Ich wusste genau, wie warm das Wasser sein sollte für den Körper… dass man nach dem Schwimmen nass ist… usw. Aber selber einfach ins Wasser springen und die Theorie erleben? Das habe ich oft umgangen. Ich blieb lieber in meinem Kopf.

„Informationen bedeuten Macht, wenn man entsprechend handelt.“

Tony Robbins (Das Robbins Power Prinzip*)

Wie ich nach dem Kurs bin?

Jetzt nach dem Kurs tue ich viel mehr als zuvor. Ich bin proaktiver und mutiger. Wenn ich zu lange über etwas spreche, höre ich auf und wende es an. Anstatt weitere Stunden zu sprechen.

Ich gehe auf Leute zu, gehe wieder auf Dates, schreibe Artikel, meditiere täglich, treibe wieder Sport und tue weitere Dinge, die ich nicht immer getan habe. Die Neugierde in mir wurde geweckt. Während der Meditationen bemerkte ich:

Wir sind auf der Erde, um Dinge zu erleben, nicht um über Dinge zu sprechen. Du musst nicht verstehen, was hinter Grosszügigkeit steckt, sei grosszügig. Du musst nicht verstehen, was Mut ist, sei mutig.

Ich befasse mich natürlich immer noch gerne mit diesen Themen und spreche auch gerne darüber. Aber es gibt einen Punkt, bei dem du einfach realisierst: Jetzt wurde genug gesprochen. Bevor ich das Gefühl richtig erlebe, will ich gar nicht mehr weiter darüber sprechen.

Ich hatte mich so oft mit Erfolg befasst, aber dann wirklich einen Tag „erfolgreich“ sein (Früh aufstehen, entschlossen arbeiten, proaktiv sein), ist etwas ganz anderes. Nun lebe ich nach Erfolg, Gesundheit, Liebe usw! Nicht umsonst schreibe ich plötzlich längere Artikel, die noch ausführlicher und besser recherchiert sind:)

Was ist Vipassana?

Eine kurze Info zur Geschichte von Vipassana gibt es zum Start dieses Artikels: Die Meditationstechnik wurde vor mehr als 2500 Jahren von Buddha wiederentdeckt. Sie bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Das wars auch schon von der Geschichte.

In diesem Kapitel gebe ich eine ganz kurze Zusammenfassung was Vipassana ist. In den folgenden Kapiteln, gehe ich näher auf die einzelnen Punkt ein und erkläre, wie genau sie dir helfen werden.

Vipassana ist eine Meditationstechnik, die das Leiden von der Wurzel her auflösen soll. Bei der Technik beobachtest du deinen Körper und Geist. Durch diese Selbstbeobachtung wird dein Geist konzentrierter und Stück für Stück gereinigt. Zusätzlich erfährst du durch die Beobachtung deines Körpers die universelle Wahrheit: Anicca, alles ist vergänglich. Diese Einsichten und die Reinigung bringen dir ein glücklicheres Leben, weil du die Welt so siehst, wie sie wirklich ist.

Retreat Zentrum Vipassana

Anlage des Vipassanazentrum Mont Soleil (Schweiz)

Vipassana ist also kein Ritual, keine Religion, nichts dergleichen. Denn alles beruht auf deiner eigenen Erfahrung. Nichts beruht auf blindem Glauben. Die Vipassana-Technik besagt: Mache deine eigenen Erfahrungen und glaube Diesen.

Das langfristige Ziel ist die vollkommene Befreiung und Erleuchtung.

Genaueres zum 10-Tageskurs der Vipassana Meditation

Was passiert eigentlich genau mit deinem Geist und Körper in diesem 10 Tagen?

Den ganzen Prozess kann man mehr oder weniger in 3 Schritte einteilen.

1. Schritt: Konzentration steigern dank Meditation

Konzentration wird doch sowieso überschätzt nicht? Eben nicht!

Für die Vipassana Meditation ist es wichtig eine geschärfte Aufmerksamkeit zu haben. Diese ist notwendig, damit du dich eine ganze Stunde auf deinen Körper konzentrieren kannst, ohne dich ablenken zu lassen.

Das Ziel ist es den Geist zu konzentrieren. Der Geist ist oft unruhig und will sich nicht sammeln. Denn dadurch würde die Selbstreinigung beginnen, und diese kann schmerzhaft sein…

Gerade zu Beginn wirst du bemerken, wie schwach unsere Aufmerksamkeitsfähigkeit sein kann. Deshalb konzentrierst du dich zu Beginn nur auf deinen Atem. Du versuchst so lange wie möglich mit deiner Aufmerksamkeit beim Atem zu bleiben. Zu Beginn wirst du es wahrscheinlich keine 60 Sekunden schaffen;) aber es wird immer einfacher.

Der Grund liegt einfach darin, dass wir es uns nicht gewohnt sind, die Aufmerksamkeit auf unserem Körper zu halten. Wir können 1 Stunde am Stück TV schauen, aber die Konzentration auf unseren Atem zu halten, ist etwas ganz anderes.

Die ersten 3 Tage des 10 Tageskurses sind nur da, damit du deine Konzentration steigern kannst. Und dies geschieht durch die Beobachtung deines Atems.. den ganzen Tag! Hört sich vielleicht speziell an. Ich versichere dir aber, es wird dir einiges bringen, wenn du es durchziehst.

2. Schritt: Erleben von universellen Wahrheiten

Hört sich spannend an, ist nach ein paar Tagen aber die normalste Sache der Welt.

Durch die geschärfte Konzentrationsfähigkeit, richtest du deinen Fokus jetzt auf die ständig verändernde Natur deines Körpers und Geistes. Indem du deine Aufmerksamkeit darauf richtest, erlebst du die wahre Natur der Dinge.

Wie innen, so aussen. Durch die Selbstbeobachtung, erfährst du eine wichtige universelle Wahrheiten. Nämlich:

Gefühle sind vergänglich. Sie kommen und gehen wieder. Genau so ist es auch mit der äusseren Welt. Dinge kommen und sie gehen wieder. Du lernst dich nicht an diese Dinge zu klammern.

Und weil du es während 10 Tagen erlebst, ist dir diese universelle Wahrheit nachher glasklar. Dinge kommen und gehen. Alles ist vergänglich und in stetigem Wandel. Erst weil du es in deinem eigenen Körper erlebst und fühlst, kannst du die Wahrheit auf der Erfahrungsebene verstehen.

Buddha und SN Goenka nennen es Annica. Was soviel heisst wie: Alles ist vergänglich. Alles was ist, ist unbeständig. Alles kommt und geht.

Dein Unterschied vor und nach Vipassana:

  • Davor verstehst du intellektuell (mit deinem Verstand), dass Dinge vergänglich sind.
  • Danach hast du es (für 10 Tage) erlebt und verstehst es auf der Erfahrungsebene.
Durch diese Erkenntnis löst du dich von deinem alten Muster. Nämlich das Muster, das sich immer mit Dingen identifizieren wollte. Dein Ego klammert sich an Dinge und Gewohnheiten. Dank der Einsicht von Anicca wirst du dich jetzt von diesen Identifikationen lösen und reinigen.

3. Schritt: Reinigung des Geistes

Vipassana ist eine Art der Meditation, bei der du also deinen Körper selber beobachtest. Das Ziel ist es noch so kleine Stellen in deinem Körper beobachten und fühlen zu können. Durch diese Selbstbeobachtung steigerst du vor allem dein Bewusstsein und deine Aufmerksamkeit. Diese beiden Skills gehören zu den Wichtigsten überhaupt, die sich ein Mensch aneignen kann.

Denn diese Skills reinigen den Geist von Grund auf. Während der Selbstbeobachtung bist du reines Bewusstsein und wirst dir deiner wahren Natur (deines Körpers und Geistes) immer mehr bewusst.

Du reinigst dich deshalb von negativen Gewohnheiten und Denkweisen. Aber dazu gleich mehr.

Vipassana Meditation ein Allheilmittel?

An diesem Punkt in meinem Leben glaube ich tatsächlich, dass die Praxis von Meditation (z.b Vipassana) ein Allheilmittel sein kann.

Die Erklärung ist ganz simpel: Durch ein gesteigertes Bewusstsein wirst du dir immer mehr Dingen, Gewohnheiten und Denkweisen bewusst. Durch diese Bewusstheit kannst du dich reinigen. Denn im Inneren wissen wir alle was und weshalb wir etwas tun wollen. Alle Antworten haben wir in uns, wenn wir bewusst genug sind.

Das ist meine momentane Meinung, ich freue mich auch auf andere Meinungen in den Kommentaren.

Meditation befreit von negativen Glaubenssätzen und Denkweisen

Deine Bewusstheit steigerst du mithilfe jeder Meditation. So auch in den 10 Tagen Vipassana Meditation. Weil du so bewusst bist, bemerkst du plötzlich deine Gedanken und Gewohnheiten. Es ist, als ob du dich aus der Perspektive einer 3. Person anschauen würdest.

Bei mir ist es ebenfalls so, dass ich meine „Programmierung“ mithilfe von Meditationen immer mehr erkenne. Glaubenssätze und Denkweisen werden plötzlich aufgedeckt. Dies kann vor allem dadurch geschehen, weil du beginnst deine Gedanken zu beobachten.

Du bist nicht mehr deine Gedanken, sondern du beobachtest sie. Du identifizierst dich nicht mehr mit deinen Gedanken. Denn fast alle Gedanken kommen von deiner Programmierung aus deinem bisherigen Leben.

Meditation heilt Skizze

Glaubenssätze wie: „Ich sollte ja nicht negativ auffallen.“ kamen bei mir an die Oberfläche, weil ich bewusst durch den Alltag gehe. Und wenn du bei einer Handlung zögerst, hast du im Hintergrund oft die Programmierung deines Unterbewusstseins, die dich an einer Aktion hindern will (Artikel: 12 Techniken das Unterbewusstsein umzuprogrammieren).

Die Befreiung von solchen einschränkenden Denkmustern und Gewohnheiten, ist für mich nahe an der totalen Befreiung. Denn wenn du dich von negativen Gewohnheiten und Denkmustern befreist, tust du nur noch das, was dir gut tut. Das was du tun willst. Wollen wir das nicht alle?

Meditation kann körperlich gesund machen

Alles was wir in unserer äusseren Welt manifestieren, ist die Folge unserer inneren Welt. Unser Geist manifestiert unsere Realität. Unser Bewusstsein manifestiert sich in unserer äusseren Welt, wie Neville Goddard sagen würde (10 Tipps von Neville).

So sind auch körperliche Leiden nur die Sprache unserer Seele. Wenn zum Beispiel jemand Bandscheiben-Probleme hat, belastet er den Körper oder die Seele zu stark. Wenn jemand Zahnschmerzen hat, will er sich zu wenig um die Zahnhygiene kümmern. Obwohl diese Leute die Probleme kennen, ignorieren sie sie oft.

Unser Geist und unsere Seele teilen uns alles mit. Wir bekommen es auch mit, wenn wir bewusst genug sind. Durch Unbewusstheit lebt man in seinem Kopf und spürt den eigenen Körper nicht mehr. Dabei würden uns Körper und Geist alle Lösungen geben.

Wenn wir durch Meditation nun zu mehr Bewusstheit gelangen, werden wir uns diesen Dingen immer mehr bewusst. Eine bewusste Person spürt, wenn sie sich zu stark belastet und gönnt sich ab einem gewissen Punkt wieder mehr Entlastung.

Jemand der bewusst ist, und in seinem Körper lebt, spürt dass die Zähne eine Reinigung brauchen. Wenn du wirklich bewusst bist und deinen Körper fühlst, willst du die Zähne putzen.

So kann man jedes körperliche Leiden hinterfragen. Bei vielen Leiden war die Person zuvor unbewusst. Diese Unbewusstheit hat begonnen eine Gewohnheit zu entwickeln. Beispiel: Ich sitze den ganzen Tag vor dem TV. Und eben dieses Unbewusste hat schlussendlich zu körperlichen Schmerzen geführt.

Trete deinen Schmerzen und Leiden also bewusst entgegen. Reinige deinen Geist durch deine Bewusstheit und dein Körper wird nach und nach gesünder werden.

Dennoch gilt es zu sagen: Vipassana oder Meditation sind kein Allheilmittel, aber sie können ein Allheilmittel sein. Es kommt immer darauf an, wie die Person damit umgeht.

Genaue Ablauf des Vipassana 10 Tageskurses

Achtung Spoiler: Hier gibts für dich einen kleinen Erfahrungsbericht aus dem Meditationszentrum (Dhamma Sumeru) in Mont-Soleil. Ich erkläre dir, wie die 10 Tage mehr oder weniger ablaufen werden.

Ankunft und erster Tag im Meditationszentrum

Am ersten Tag solltest du zwischen 14-17 Uhr im Meditationszentrum erscheinen. Die Leute sind offen und sympathisch. Sie geben dir einen Schlüssel für das Kästchen deiner Wertsachen und teilen dir deine Bett-/Zimmernummer mit. Danach kannst du dich einrichten. Um ca. 18 Uhr gibt es ein kleines Nachtessen. Bis dann hast du also Zeit, die anderen Teilnehmer kennen zu lernen. Es kann von Vorteil sein, mit deinen Zimmergenossen bereits Fragen (z.b Fenster in der Nacht offen?) zu klären, da ihr danach nicht mehr kommunizieren werdet.

Mont Soleil Vipassanaretreat

Die Zimmer sind schön. Es hat alles was man braucht.

Anschliessend gibt es ein kleine Vorstellungsrunde der Helfenden und Informationen zum Ablauf. Um ca. 20 Uhr beginnt die erste Meditationssitzung und damit auch die edle Stille. Es wird von da an nicht mehr kommuniziert bis zum 10. Tag.

Die folgenden Tage

Ab dem 2. Tag läuft jeder Tag in etwa gleich ab. Der Plan sieht folgendermassen aus.

Meditationskurs tagesplan

Es gibt nicht viel dazu zu sagen. Der Plan wird jeden Tag genau so ausgeführt werden.

Wie ist das Essen im Meditationszentrum?

Sorgen um das Essen musst du dir wirklich keine machen. Es hat immer genug! Auch wenn manchmal nicht so viel auf dem Buffettisch steht, du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Die Helfer bringen immer Nachschub, wenn es kein Essen mehr hat. Ich empfehle dir aber, nicht zu viel zu essen. Dann würde deine Konzentrationsfähigkeit für die Meditation nicht gerade zunehmen.

Morgenessen: Für das Morgenessen stehen Haferflocken, Nature Joghurt, Cornflakes, Porridge, Früchte, Erdnussbutter, Brot, Reiswaffeln usw. zur Verfügung.

Mittagessen: Zum Mittagessen gibt es Dinge wie Hirse+Linsen, Reis+Gemüsecurry, Couscous, Kartoffeln +Linsen.

„Nachtessen“: Für alle Erstteilnehmer gibt es als „Nachtessen“ einen Früchtekorb, Milch und Sojamilch.

Das Essen ist wirklich vegetarisch ausgeglichen. Mache dir darüber keine Gedanken und konzentriere dich lieber auf deinen Geist:)

Wie ist der 10. Tag?

Am 10. Tag gibt es am Morgen eine letzte Meditation und danach ist die edle Stille (Schweigen für +9Tage) aufgehoben. Dann beginnt das edle Quatschen:)

Es ist an der Zeit, sich wieder an das Sprechen zu gewöhnen. Man kann sich mit den anderen Teilnehmern austauschen und es liegen viele Broschüren zum Thema Vipassana herum. Ab diesem Zeitpunkt macht es wirklich sehr viel Spass, weil alles plötzlich viel lockerer wirkt.

Du kannst die anderen Kursteilnehmer nun kennen lernen. Mir hat das auf jeden Fall sehr viel Spass bereitet, weil es auch viele Unternehmer dabei hatte. Du kannst also interessante Kontakte knüpfen und neue Freunde kennen lernen, die ähnliche Interessen (z.b Meditation) haben wie du.

Am 10. Tag kommt auch das Thema Spenden / Kursfinanzierung auf. Du wirst von niemandem gebittet, gefragt oder sonst was! Es gibt lediglich einen Tisch, zu dem du hingehen kannst, falls du gleich nach dem Kurs etwas spenden möchtest. Ich habe von diesem Tisch einen Einzahlungsschein mitgenommen und meine Spende nun 2 Wochen danach einbezahlt. Du hast also alle Freiheiten und darfst soviel spenden, wie du willst, falls du willst. Es ist ein wirklich cooles Prinzip! Auch deshalb will man schlussendlich fast etwas spenden.

Geheimtipps für deinen Vipassana Kurs

Hier gebe ich dir kurz und bündig 5 Geheimtipps für deinen Meditationskurs.

1. Blackrool

Nehme eine Blackrool (oder Tennisball) mit und massiere dich so oft wie möglich. Ich habe mich mehrmals am Tag damit massiert und grossen Nutzen daraus gezogen. Nach den 10 Tagen war ich völlig entspannt.

2. Warme Duschen

Dusche ab und zu warm, damit deine Muskeln gelockert werden. Das warme Wasser habe ich regelmässig benutzt, um meinen Rücken zu entspannen.

3. Stehe um 4Uhr auf

Um 4 Uhr läutet der Gong (Wecker), wie du in dem Tagesablauf oben gesehen hast. Stehe um 4 Uhr auf, gehe direkt duschen und trinke einen Tee. Damit läufst du schnell auf Hochtouren und kommst in den Flow. Gewisse Teilnehmer wollten noch weiter schlafen. Die Folge war oft eine Schlappheit den ganzen Tag hindurch. Ich empfehle dir also, direkt aufzustehen und dein Ding durchzuziehen.

4. Spaziere so oft wie möglich

Nutze die Pausen, um spazieren zu gehen. Du sitzt und liegst genug:) Es hat auf dem Gelände einen kleinen „Wanderweg“ (Spazierweg). Wenn du spazieren gehst, kannst du frische Luft schnappen und dich bewegen. Ich habe das als extrem wichtig für mich empfunden. Der Körper sollte bewegt und durchblutet werden. Es sollte dir auf jeden Fall auch weiterhelfen.

Retreatkurs Mont Soleil

Einer der kleinen Wanderwege auf der Anlage (Mont Soleil)

5. Dehne regelmässig

Diesen Punkt wirst du wahrscheinlich automatisch durchführen, weil ihn viele andere Kursteilnehmer ebenfalls machen. Dehne regelmässig. Du wirst deinen Körper nach so vielen Einheiten „Sitzen“ an verschiedenen Stellen spüren. Dehne diese Stellen regelmässig. Dein Körper wird es dir danken.

6. Halte dich an die Regeln

Die Verhaltensregeln wurden so erstellt, dass es DIR am meisten bringt. Ich habe mich bereits am ersten Tag dazu entschieden, mich strikt an diese Regeln zu halten. Die Regeln wurden von niemandem aus Spass erstellt. Es sind die Regeln, die deine Erfahrung optimieren sollen. Entscheide dich selber, wie du an die Sache herangehen möchtest.

Ein kleiner letzter Tipp: Ich habe die ersten 7 Tage selten in die Augen von anderen Kursteilnehmern geschaut, weil es ebenfalls eine Art Kommunikation ist. Nach einem Augenkontakt sind deine Gedanken oft bei: “Was denkt der andere jetzt? Der hat mir lange in die Augen geschaut.” Ohne Augenkontakt sind deine Gedanken wirklich nur bei dir.

Ab dem 8. Tag habe ich dann bewusst den Augenkontakt gesucht, um mich wieder daran zu gewöhnen. Mir hat diese Methode sehr geholfen für meine Erfahrung.

Vorbereitungstipps für den Vipassana Kurs

Der Vipassana Meditationskurs ist wirklich hart. Es hört sich gemütlich an und du musst eigentlich nichts „tun“. Aber das ist eben anstrengender als du dir wahrscheinlich vorstellst. Du wirst 10 Stunden am Tag nur mit geschlossenen Augen sitzen, ohne dich zu bewegen. Das braucht viel Energie und Nerven.

Deshalb möchte ich dir drei Tipps geben, damit du dich ideal auf den Kurs vorbereiten kannst. Wenn du diese Tipps umsetzt, wirst du dich während den 10 Tagen noch besser auf deinen Geist konzentrieren können.

1. Lerne eine Stunde zu meditieren

MeditationstechnikViele Teilnehmer unterschätzen diesen Punkt und deshalb stufe ich ihn als den Wichtigsten ein. Wenn du vor dem Kurs noch nie für eine Stunde am Stück meditiert hast, dann tue genau das!

Denn während dem Meditationskurs wirst du das zehnmal am Tag für zehn Tage tun. Bevor ich an den Vipassana Kurs gegangen bin, habe ich (mehr oder weniger) 30 Tage für jeweils eine Stunde meditiert, um mich daran zu gewöhnen. Geholfen hat es mir viel, hart war es dennoch. Ich wollte mir nicht vorstellen, wie hart es ohne diese Vorbereitung gewesen wäre.

Dank dieser Vorbereitung kannst du dich besser darauf konzentrieren, deinen Geist zu reinigen. Denn ansonsten bist du nur mit deinen Schmerzen vom Sitzen beschäftigt, weil du es dir nicht gewohnt bist.

2. Gewöhne dich an die Schlafenszeiten

Vorbereitungstipp VipassanaKursteilnehmer, die sich bezüglich der Schlafenszeiten auf den Kurs vorbereitet haben, konnten wesentlich mehr lernen während dem Meditationskurs. Ich habe knapp zwei Wochen im Voraus bereits begonnen, um jeweils 5/6 Uhr aufzustehen. Dein Körper sollte sich bereits vor dem Kurs an die neue Schlafenszeit gewöhnen können. Wenn du das erst im Vipassanakurs tun möchtest, brauchst du die 10 Tage für diese Akklimatisierung und das finde ich schade.

Deshalb empfehle ich dir, bereits die letzten 4/5 Tage vor dem Kurs, zwischen 4-6 Uhr aufzustehen. Dann hast du dich bereits daran gewöhnt und kannst dich um die echten Baustellen deines Geistes kümmern.

3. Dehne bereits vor dem Kurs

Wenn du zehn Stunden im Schneidersitz sitzt (bzw. generell viel sitzt), ist es von Vorteil wenn du beweglicher bist. Dehne deshalb bereits im Voraus. Wenn du noch ein paar Wochen bis zum Kurs Zeit hast, beginne jetzt schon zu dehnen. Dein Rücken und deine Beine werden es dir danken.

Falls du keine Zeit mehr hast ist das auch okay. Es wird einfach ein bisschen härter, aber alle Kursteilnehmer überleben es:)

Bonus: Welche 10 Eigenschaften du dir mit Vipassana aneignest

SN Goenka erklärt, dass die folgenden 10 Eigenschaften (Paramis) mit Vipassana entwickelt werden sollen. Diese 10 Paramis sind wichtig für deinen Weg zur Erleuchtung.

1. Dāna, Grosszügigkeit

Im Leben gibt es fast nichts, das so schön ist wie Grosszügigkeit. Seit dem Meditationskurs habe ich einen Drang dazu, grosszügiger zu sein, weil es einfach ein wundervolles Gefühl ist. Sei einmal grosszügiger als je zuvor und du wirst am Abend mit einem tollen Gefühl ins Bett gehen. Grosszügigkeit kann man bei den Vipassana-Kursen auch als Helfer zeigen. Dazu kannst du dich auf ihrer Webseite anmelden.

2. Sila, Moral

Moral wird auch während dem 10-Tageskurs GROSS geschrieben. Es gibt verschiedene Verhaltensregeln und an diese solltest du dich halten, um deine Moral zu stärken. Die Fünf Silas sind die Folgenden:

  • Töte oder verletze kein Lebewesen.
  • Nichts zu stehlen bzw. Nichtgegebenes nicht nehmen.
  • Keine unheilsamen sexuellen Beziehungen pflegen oder andere Menschen schlecht behandeln.
  • Nicht zu lügen oder unheilsam zu reden.
  • Nicht durch Alkohol/Drogen oder andere berauschende Mittel das Bewusstsein zu trüben.

3. Nekkhama, Verzicht

Der Verzicht soll dich von der Sucht/Abhängigkeit bewahren. Dadurch entwickelst du innere Stärke. Gerade wenn du zum Beispiel viel TV schaust, solltest du fähig sein darauf zu verzichten. Erst daraus gewinnst du an Freiheit. Du kannst es immer noch tun, wenn du unbedingt möchtest. Aber du bist jederzeit bereit darauf zu verzichten. Du bist unabhängig und frei.

4. Pañña, Weisheit

Das vierte Paramis ist die Weisheit. Nicht nur die Weisheit sich Wissen anzueignen. Sondern auch die Weisheit aus der Anwendung von Wissen, wie ich im ersten Kapitel erklärt habe.

5. Viriya, Willenskraft

Der Wille entsteht immer im Geist. Wenn du lernst, den Geist zu kontrollieren, dann kontrollierst du auch deinen Willen und hast damit mehr Willenskraft.

6. Khanti, Geduld / Nachsicht

Die Geduld ist ein Paramis, das gerade in der heutigen Zeit immer schwieriger wird, weil wir (in der westlichen Welt) alles so schnell erhalten. Ob neue Serien, Amazon-Produkte oder andere Produkte. Alles ist sofort zugänglich. Und du kannst dir alles innerhalb von Stunden/Tagen besorgen. Deshalb ist das meditieren auch ein Geduldstraining, was mir sehr gut getan hat. Vipassana Meditation steigert definitiv deine Geduld.

7. Sacca, Wahrhaftigkeit

Sacca bedeutet ehrlich zu sein und die Wahrheit zu sprechen. Ehrlich zu sein mit sich selber ist ebenfalls ein wichtiger Schritt.

8. Adhitthana, Entschlusskraft

Wie ich bereits zu Beginn erwähnt habe, gibt es im 10-Tageskurs der Vipassana Meditation „Sitzungen der Adhitthana“, bei denen du dich während einer Stunde nicht bewegst. Damit trainierst du noch entschlossener zu sein.

9. Metta, Selbstlose Liebe

Metta bedeutet selbstlose Liebe allen Wesen gegenüber. Es ist die Eigenschaft, Liebe verbreiten zu können. Ist das nicht eine wundervolle Eigenschaft? Wie fühlst du dich, wenn du jemanden triffst, der nur so von Liebe strahlt? Genau dieser Jemand kannst du sein!

10. Upekkha, Gleichmut

Das Wort Gleichmut (Equanimity) wirst du während dem Retreat Meditationskurs sehr oft von SN Goenka hören. Es ist eine zentrale Eigenschaft in der Lehre von Vipassana. Es gilt Gleichmut zu bewahren, egal welche Gefühle oder Gedanken aufkommen. Eine hervorragende Eigenschaft, die jeder in der westlichen Welt gebrauchen kann.

Diese 10 Paramis sind nicht nur für den Vipassana 10-Tageskurs wichtig, sondern ich bin überzeugt dass sie dir auch im Berufsleben bzw. im Leben allgemein viel bringen können. Bei mir spüre ich selber den positiven Effekt bezüglich dieser 10 Eigenschaften.

Fazit zu 10 Tagen Vipassana Retreat

Diese 10 Tage werde ich bestimmt nie vergessen, weil es einfach eine einmalige Erfahrung war. Ich habe so viele verschiedene Dinge gelernt und mitnehmen können. Nach meinem Gefühl bin ich seit dem Retreat Kurs ein anderer Mensch, weil ich auch mit dieser Einstellung in den Meditationskurs gegangen bin.

Es ist definitiv kein Urlaub, sondern harte Arbeit. Jeder , der sich für den Retreat anmeldet, sollte sich dessen bewusst sein. Dennoch möchte ich den Vipassana Kurs jedem Leser weiterempfehlen, da es eine unglaubliche Erfahrung ist, die im Alltag einfach nicht möglich ist. Du musst Vipassana oder den Buddhismus nicht vergöttern, das will auch gar keiner. Aber nehme dir die 10 Tage und profitiere von den optimalen Umständen, um Klarheit und Glück in dein Leben zu bringen.

Meditationskurs Schweiz

Die wundervolle Aussicht von Mont Soleil aus.

10 Tage ohne Handy, Computer und Kommunikation ist wie eine Art fasten:) Stärke dein Bewusstsein und komme mit einem gestärkten Geist zurück.

Noch eines: Ziehe es durch, egal was kommt! Die 10 Tage sind wirklich enorm hart. Aber gerade deshalb wirst du am Schluss dieser 10 Tage besonders viel nach Hause nehmen können.

Teilt mir gerne eure Erfahrungen mit. Falls ihr noch Fragen zum Vipassana Retreat habt, könnt ihr diese ebenfalls hier stellen. Ich gebe euch gerne Rückmeldungen.



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