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Dale Carnegie: Die 4 besten Tipps – Beginne zu leben, aufhören mit sorgen

Wie du aufhörst dich zu viel zu sorgen und beginnst dein Leben zu leben.

Das Leben geniessen

Beginne dein Leben zu leben!

Lies diesen Artikel unbedingt ganz durch. Punkt Nr. 4 hat meine Weltansicht komplett verändert und wird auch deine, mit grosser Wahrscheinlichkeit, verändern.

Dale Carnegie beschreibt in seinem Buch „Sorge dich nicht – lebe“, wie jeder mit seinen täglichen Sorgen klarkommen kann.

Gerade im deutschsprachigen Raum machen sich viele Leute mehr Sorgen, als sie tatsächlich ihr Leben leben. Daher ist diese Lektüre sehr zu empfehlen.

Let’s start – Ich möchte es direkt auf den Punkt bringen.

1. Was ist der „Worst Case“?

Das Leben lebenDale Carnegie empfiehlt sich einmal tatsächlich den „Worst Case“ auszumalen. Der Grund liegt darin: Wenn wir uns den „Worst Case“ nicht bewusst überlegen, wird unser Hirn ein viel schlimmeres Szenario kreieren, als überhaupt möglich ist.

Das Ganze liegt an unserem Unterbewusstsein.

Beispiel: Wenn du dir nicht bewusst aufzeigst, was der „Worst Case“ von einer nicht-bestandenen Prüfung ist, wird dir dein Unterbewusstes die schlimmsten Szenarien kreieren. In Wirklichkeit ist das Schlimmste, dass du die Prüfung wiederholen musst. Aber das Unbewusste hat das Gefühl, dass du danach von allen Menschen ausgelacht werden könntest und die Welt zu Ende wäre. Deshalb haben auch einige Menschen Prüfungsangst.

Tipp: Wenn du dich wirklich stark um etwas sorgst. Schreibe eine halbe A4-Seite auf, was alles Schlimmes passieren könnte – und zwar realistisch gesehen.

Auch Tim Ferriss spricht in einigen Vorträgen darüber. Um dir die Angst zu nehmen, musst du dir (realistisch) das schlimmst mögliche Szenario ausmalen. Erst damit kannst du dir die Angst nehmen. Und nicht indem du das beste Szenario ausmalst!

2. Vergleiche, welche dir die Sorgen nehmen

Wenn du dir gerade Sorgen darum machst, was andere Leute über dich denken könnten, dann wird es Zeit für Vergleiche. Ich bin kein Fan von Vergleichen, aber alles auf dieser Welt hat auch etwas Positives.

Das Leben vergleichen

Vergleiche und realisiere, wieviel du bereits hast!

Vergleiche dein Leben und deine Sorgen mit denen von Menschen aus einem 3. Weltland. Diese Menschen machen sich gerade jetzt Sorgen um ihr Überleben oder verfügbares Trinkwasser – während du gerade bequem vor deinem Laptop/Handy diesen Artikel lesen kannst. Und lernen kannst, wie du beginnst dein Leben 100% zu leben.

Wie bescheuert sind die Sorgen, die du hattest, jetzt ?

Nachrichten und News sind etwas, das ich fast vollständig meide. Meiner Meinung nach, sollte man sich nicht zu viel mit negativen Nachrichten beschäftigen. Jedoch hat es in geringem Masse ebenfalls etwas Positives:

Du siehst, wie es anderen Menschen gerade geht und bist dann umso dankbarer für deine Lebenssituation. Manchmal müssen wir wissen, wie schlecht es sein könnte, damit wir das jetzige Leben wieder mehr schätzen.

Krasses Beispiel: Du kannst jeden Morgen aufstehen und dir direkt auf YouTube ein Video anschauen, wie jemand geschlagen oder gefoltert wird. Wenn du danach durch den Tag gehst, wirst du dich garantiert nicht über den Autofahrer aufregen. Sondern du hast den Vergleich und erkennst, wie gut es dir eigentlich geht.

3. Bleibe fokussiert und beschäftigt

Wann macht sich ein Mensch die meisten Sorgen?

Wenn er Zeit dazu hat, sich Sorgen zu machen.

Achte deshalb darauf, dass du dir selber gar keine Zeit gibst, dir Sorgen zu machen. Bleibe fokussiert und beschäftigt.

Fokussiert bleibenDenn unser Gehirn kann nicht 2 Dinge gleichzeitig machen. Du kannst nicht fokussiert ein Buch studieren und gleichzeitig dir Sorgen darüber machen, was andere gerade von dir denken.

Invasiere dein Hirn mit positiven Dingen und Sachen, die du liebst. Unser Gehirn kann nicht an das Schönste der Welt denken und sich gleichzeitig Sorgen machen.

Daher ist es wichtig, sich ständig mit positiven Gedanken und Gefühlen zu füttern. Aber natürlich nicht in einer zwanghaften Art und Weise. Sondern regelmässig auf eine angenehme Art.

Einige Menschen tun das auch mit Serien und dem TV allgemein. Lass das lieber sein. Denn beim TV bist du nur ein Konsument. Der Fokus wird ebenfalls auf etwas, an sich, Positives gelenkt. Jedoch ist es mehr ein „Ich will nichts mehr tun, und einfach nur noch der Realität entfliehen“.

Am besten ist es, beschäftigt zu bleiben mit Fitness, Lesen, socialisen, Meditation und ähnlichen Dingen.


Where focus goes, energy flows – Tony Robbins


Richte deinen Fokus nicht zu fest auf die Sorgen, sondern versuche deinen Fokus ständig auf das Schöne und Positive zu lenken.

Solange du auf dein eigenes Tun fokussiert bist, bleiben dir die Sorgen fern. Sorgen erscheinen oft, wenn du passiv wirst.

Lass uns das Thema abschliessen mit dem besten Tipp überhaupt, nämlich Tipp Nr. 4.

4. Würdest du deine Beine verkaufen?

Beantworte die nachfolgende Frage ehrlich.

Würdest du deine Beine für 100 Millionen Franken/Euro verkaufen?

Nein, würdest du wahrscheinlich nicht.

Was ist die logische Schlussfolgerung ?

wertvoller als alle Sorgen

Deine Beine und Arme sind Gold wert!

Du hast bereits etwas, dem du einen höheren Wert als 100 Millionen zuordnest! Und trotzdem machen sich viele Leute Sorgen um Haus, Auto und vieles Mehr.

Würdest du deine beiden Beine gegen eine Villa oder einen Lamborghini eintauschen?

Wahrscheinlich nicht. Weil dir deine Beine wertvoller sind als einen Lamborghini zu haben. Du hast also etwas, das wertvoller als ein Lamborghini und eine Villa ist, und trotzdem machst du dir stressige Sorgen um diese Dinge..

Es lohnt sich, den Fokus auf das zu legen, was du bereits hast. Wieso auch den Fokus darauf richten, dass du keine Villa hast.. wenn du doch etwas viel Wertvolleres hast.

Wieso sich von all den Häusern, Autos, Kleidern stressen lassen bzw. stressig damit beschäftigen. Wieso nicht den Fokus darauf richten, dass du bereits etwas viel Wertvolleres hast?

Würdest du deinen Körper die nächsten 60 Minuten vom Sauerstoff trennen.. für 1 Milliarde Franken/Euro?

Nein, ziemlich sicher nicht. Du würdest wahrscheinlich sterben.

Du erhältst in den nächsten 60 Minuten also etwas, das dir mehr als 1 Milliarde wert ist!

Dieses Szenario lässt einem wieder mehr Dankbarkeit im Körper spüren. Alle von uns sind so reich gesegnet. Manchmal braucht es eine abstrakte Sichtweise, um das wieder zu erkennen.

Fazit um zu leben beginnen

Dale Carnegie ist ein fantastischer Autor. Seine Punkte sind auch heute wunderbar anzuwenden. Hier die 4 Szenarien im Überblick, um richtig leben zu beginnen und deine Sorgen hinter dir zu lassen:

  1. Male das schlimmste (realistische) Szenario einer Situation aus. Was ist der „Worst Case“? Du erkennst, dass es gar nicht so schlimm werden kann. Die meisten Sorgen machen keinen Sinn.
  2. Vergleiche dein Leben mit einem Leben in einem 3. Weltland. Die machen sich gerade Sorgen um verfügbares Trinkwasser, während du bequem diesen Artikel durchliest. Wie lächerlich waren deine Sorgen der letzten Tage jetzt, in diesem Vergleich ?
  3. Bleibe fokussiert und beschäftigt. Erst wenn wir genug Zeit zum grübeln haben, beginnen wir uns Sorgen zu machen. Fokussiere dich auf dein Leben, und wie du es leben möchtest. Meditiere, treibe Sport.. statt vor dem TV zu liegen und zu grübeln. Solange du auf dein eigenes (aktives) Tun fokussiert bist, bleiben dir die Sorgen fern. Sorgen erscheinen oft, wenn du passiv wirst.
  4. Würdest du deine Beine und Arme für 1 Milliarde Franken/Euro verkaufen? Nein würdest du nicht. Du besitzt also etwas, das dir mehr als 1 Milliarde wert ist. Und trotzdem drehen sich deine Gedanken und Sorgen um die kleinsten Dinge dieser Welt? Mache dir bewusst, dass du bereits reich gesegnet bist – nämlich mit Dingen, die du wertvoller als 1 Milliarde einschätzt.

Diese abstrakten Sichtweisen von Dale Carnegie haben dir bestimmt weitergeholfen auf deinem Weg. Generell gilt es bei vielen Menschen, den Fokus wieder mehr auf das Dankbare und Schöne zu richten. Dazu bedarf es ein regelmässiges Training von deinem Hirn, z.b mit einem Dankbarkeitstagebuch.

Lasse die Sorgen hinter dir und beginne dein Leben zu leben!


Danke fürs Durchlesen. Bei Fragen oder gutgemeinten Anregungen darfst du gerne einen Kommentar erschaffen.



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Sag es einfach: Mit einfachen Sprachtipps das Mindset verändern 17. Juli 2018 um 12:50

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