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Die Wahrheit: Wie dir egal ist, was andere denken

In diesem Artikel wirst du der Herausforderung „Es ist wichtig, was andere Leute von mir denken.“ voll auf den Grund gehen.

Der wahre Grund für Unglücklichsein ist oft die Sorge, was andere Menschen denken könnten. Diese Abhängigkeit von anderen Meinungen lässt dich nicht dein Leben leben, wie du es gerne möchtest.

Sondern du hast dann das Gefühl, eine bestimmte Person (oder Verhalten) sein zu müssen – denn die Meinung der Anderen ist am Wichtigsten für dich.

Lies diesen Artikel und ändere deine innere Einstellung!

Wenn deine Meinung von dir selber gut ist, sind andere Meinungen dir völlig unwichtig. Andere Meinungen sind dir wichtig, wenn du dir nicht sicher bist, was du von dir selber denken sollst.

Wieso einem Menschen die Meinung der Anderen wichtig ist

Was andere denken ist einem Menschen oft wichtig, wenn er etwas von den anderen Menschen will. Das heisst, er fühlt sich selber nicht gut genug.

Egal was andere denken

Er möchte von Anderen gerne Akzeptanz, Lob, Anerkennung, Sicherheit. Weil er etwas von anderen möchte, ist ihm die Meinung der Anderen auch wichtig.

Überlege dir folgendes einfaches Szenario:

Wenn du nur von Kindern umgeben bist – du bist die stärkste Person weit und breit. Du hast auch noch mehr Geld als alle Anderen. Du bist der Chef und brauchst überhaupt nichts von den Kleinen.

Wie würdest du sein ?

Würdest du dich anders verhalten, wie wenn du um gleichaltrige Menschen bist ?

Viele Menschen würden sich anders verhalten. Denn von einem Kind brauchst du nichts. Dementsprechend würdest du auch die Meinung eines Kindes nicht wichtiger einschätzen als deine Eigene.

Mit diesem Beispiel kannst du die Unterschiede in deinem Verhalten feststellen. Identifiziere die Unterschiede und halte fest, wieso war dir die Meinung von Anderen Menschen in vielen Situationen wichtig.

Wie dir egal ist, was andere denken

Um das Mindset „Mir ist egal, was andere denken“ zu installieren, gibt es 4 wichtige Schritte.

1. Sei dir klar über deine Werte

Wie möchtest du sein auf dieser Welt?

WertvorstellungenSei dir im Klaren über deine Werte. Wie möchtest du sein, wenn andere Meinungen keine Rolle spielen. Wenn es vollkommen egal wäre wie andere reagieren, wie würdest du dich verhalten wollen?

Die meisten Menschen gehen nur in die Welt raus und reagieren auf das was geschieht. Sie reagieren nur auf die äusseren Reize, sie sind eine Art Spielball. Wenn A kommt, mach ich B. Wenn B kommt, mach ich D usw.

Überlege dir, wie du sein möchtest, wenn du frei bestimmen könntest.

Dazu empfehle ich dir, das Ganze auf einer A4-Seite festzuhalten. Denn viele Menschen wissen gar nicht, wie sie sich verhalten wollen und nehmen sich auch gar keine Zeit dafür, das einmal schriftlich festzuhalten. Dabei ist das „schriftliche festhalten“ das Wichtigste überhaupt.

Denn wenn es stürmisch wird, kannst du dich an diese A4-Seite erinnern. Gerade zu Beginn ist es nicht einfach, das Verhalten zu ändern.

2. Zeige, wer du wirklich bist

In jedem Moment, in dem du gewisse Seiten von dir versteckst, ist dir die Meinung der Anderen wichtiger als dein freies Leben. Menschen, denen die Meinung von Anderen wichtiger ist als die Eigene, zeigen in vielen Situationen nicht ihr ganzes Selbst. Sie verstecken einen Teil von sich, damit sie bei den Anderen besser ankommen.

Ehrlich mit anderen seinKlar musst du nicht immer alles von dir sofort erzählen. Es ist ein Unterschied zwischen „nicht alles erzählen“ und „unbedingt nicht zeigen wollen“. Du kannst selber abschätzen, ob dich dieses Thema betrifft.

Dabei wird Transparenz und Ehrlichkeit in unserer Welt sehr geschätzt. Ehrliche Menschen kommen in der Regel besser an. Auch langfristig zahlen sich diese Eigenschaften immer aus.

Ehrlichkeit ist aber auch, jemandem mal richtig die eigene Meinung zu sagen. Daher: Offen zu sein und stets ehrlich seine Meinung zu sagen – Auch wenn sie dem anderen Menschen nicht gefallen könnte.

Oft erhältst du für deine Ehrlichkeit sogar noch mehr Respekt.

3. Nehme Lob nicht zu wichtig

Lob ist das gleiche wie Kritik. Beides sind Meinungen von anderen Menschen. Beides sind Meinungen von Aussen. Wenn du Lob sehr wichtig nimmst, wirst du automatisch auch die Kritik wichtiger nehmen.

Lob nicht so wichtig nehmenDu würdest zeigen, dass eine Meinung von Aussen sehr wichtig ist. Daher empfiehlt es sich, ein Lob locker zu sehen und die Wichtigkeit nicht unnötig hochzuschrauben.

Bedanken und darüber freuen kannst du dich natürlich. Nur: Übertriebene Freude sollte nicht sein. Wenn du in deinem Herzen weisst, dass du ein guter Mensch bist, ist ein Kompliment einfach eine wunderschöne Geste eines anderen Menschen.

Beispiel: Wenn ich jeden Kommentar mit einem Lob überaus wichtig nehme, würde ich mich abhängig machen. Kommt einmal kein Lob, sondern Kritik, wäre ich direkt demotiviert. Denn ich habe dem Lob zuvor eine viel zu hohe Wichtigkeit zugeordnet.

Beispiel 2: Auch Roger Federer macht sich nicht vom Lob „Du bist ein guter Tennisspiel“ abhängig. Er weiss, in seinem Herzen, dass er ein guter Tennisspieler ist. Trotzdem wird er das Lob als schöne Geste schätzen. Genau so kannst auch du in deinem Leben mit Lob umgehen.

4. Fokussiere dich auf dich selber

Andere MeinungenEin wichtiger Schritt ist, deinen Fokus auf dich selber zu richten. Einige Menschen schauen immer in der Gegend rum „Was macht der/die?“, „Was schreibt diese Zeitung?“, „Was meint der zu diesem Thema?“.

Schränke diese Tätigkeiten ein bisschen ein. Du musst nicht jeden Tag wissen, was die Zeitungen von jedem Thema halten, oder schauen was andere Leute gerade so treiben und denken (Facebook, Twitter etc.).

Where focus goes, energy flows – Tony Robbins

Wenn du dich immer auf die Meinung der anderen konzentrierst, wirst du diesen auch viel mehr Energie und Aufmerksamkeit schenken.

Fokussiere dich auf dich selber. Was kannst du heute tun? Wie möchtest du heute sein?

Tipp: Beim Meditieren ist der Fokus ganz auf dir selber. Daher empfiehlt es sich, diese Gewohnheit in dein Lebensalltag einzubauen. Letzten Herbst habe ich einen 10-tägigen Meditationskurs gemacht. Dort schweigst du während 10 Tagen und meditierst die ganze Zeit. Es ist eine Grenzerfahrung, durch die du lernst, auf dich selber zu hören – Denn du kommunizierst nicht während 10 Tagen. Falls es dich interessiert, ist mein Bericht dazu hier oder du gehst direkt auf die Vipassana-Webseite. Der Kurs ist gratis!

Zusammenfassung „Egal, was andere denken“

Mache dir bewusst, wieso dir die Meinung von anderen wichtig war. Der Grund liegt oft darin, dass man Anerkennung oder Respekt von den Anderen möchte.

Schreibe dir deine Werte auf einer A4-Seite auf. Du kannst auch aufschreiben, wie du in gewissen Situationen reagieren möchtest. Sei dir im Klaren darüber, wie du handeln möchtest – unabhängig von der Reaktion anderer Menschen. Durch das schriftliche Festhalten, bleiben dir deine Wert- und Verhaltensvorstellungen klar im Kopf.

Bemühe dich, immer mehr von deiner wahren Persönlichkeit zu zeigen. Stehe zu all deinen Seiten und verstecke nichts. Ehrlichkeit und Transparenz wird in unserer Welt sehr geschätzt.

Nimm Lob nicht allzu wichtig. Wie Kritik ist auch Lob nur eine Meinung von einem anderen Menschen. Wenn du zuviel auf das Lob gibst, nimmst du die Meinung eines anderen zu sehr ernst. Trotzdem darfst du dich über ein Lob freuen. Es ist eine tolle Geste von einem anderen Menschen.

Fokussiere dich auf dich selber. Richte deine Fokus auf das, was du tun kannst und willst. Du musst nicht immer über andere nachdenken oder die Meinungen von allen Anderen wissen. Fokussiere dich auf dich selber.

Where focus goes, energy flows – Tony Robbins

Konzentriere dich auf die Dinge, die du tun möchtest!


Schreibe auf ein Blatt Papier oder in die Kommentare, dass du dich mehr auf dein Verhalten, deine Werte konzentrieren möchtest. Und setze damit ein Zeichen an dein Hirn.

Erst was wir schriftlich festhalten, erhält eine starke Bedeutung für unser Gehirn.

Bei Fragen darfst du ebenfalls einen Kommentar erschaffen.

-> „Die subtile Art des darauf S*heissens“ von Mark Manson ist eine überaus interessante Lektüre, passend zu unserem Thema.



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[…] du dir gerade Sorgen darum machst, was andere Leute über dich denken könnten, dann wird es Zeit für Vergleiche. Ich bin kein Fan von Vergleichen, aber alles auf […]

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