Skip to main content

Sag es einfach: Mit einfachen Sprachtipps das Mindset verbessern

Das Buch „Sag es einfach: 66 Sprachtipps“ von Oliver Stöwing ist genial. Die Tipps sind nicht nur nützlich, um die Worte an sich zu verändern, sondern auch das komplette Mindset zu verändern.

Erfahre wie du mithilfe der Sprache:

  • mehr an dich selber glaubst
  • dir mehr Freiheit verschaffen kannst
  • zu einem positiven Mindset gelangst
  • Vorurteile senkst
  • und dich generell lockerer fühlst

Dazu habe ich 8 Tipps aus dem Buch von Oliver Stöwing zusammengefasst.

Modell Preis
1 Sag es einfach: 66 Sprachtricks, die Ihr Leben verändern - Oliver Stöwing Sag es einfach: 66 Sprachtricks, die Ihr Leben verändern

9,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Preis prüfen*

Bringen wir es auf den Punkt.

1. Ersetze „Kann nicht“ durch „Will nicht“

Dieser Tipp ist äusserst nützlich, damit du lernst, mehr an dich zu glauben.

Einige Menschen gehen den ganzen Tag durch ihr Leben und sagen ständig „Ich kann das nicht“, „Ich kann nicht zur Party kommen“, „Ich kann das heute nicht mehr erledigen“. Lasse diese Aussagen weg.

Wenn du wirklich wolltest, dann könntest du das alles.

Ich schaffe das

Zeige dir mit der Sprache, dass du noch vieles könntest.

Es ist einfach ein Umweg, um dem anderen nicht sagen zu müssen „Ich will nicht“ oder „Ich habe mich entschieden, nicht zu kommen“. Es könnte in die Richtung gehen: „Ich würde ja schon gerne, aber ich kann nicht – mir sind da die Hände gebunden“.

Gleichzeitig schränkst du deinen Glauben ein – Denn du sagst immer wieder „Ich kann etwas nicht“. Rate mal, wie sich das auf dein Unterbewusstsein auswirkt.

„Erfolgreiche“ Menschen, wie Roger Federer, Elon Musk, Steve Jobs haben nie gesagt „Ich kann nicht“. Nimm dir ein Beispiel an ihnen und verwende mehr „Ich will nicht“ oder „Ich entscheide mich dazu, das nicht zu tun/nicht zu kommen“.

Durch diesen einfachen Trick lernst du, den Glauben an dich wieder zu gewinnen. Gleichzeitig bist du ehrlicher und direkter.

2. „Müssen“ sinnvoll einsetzen

Wie bei „Können“ sollte auch „Müssen“ sinnvoll eingesetzt werden.

Denn durch das Wort „Müssen“ können wir uns sehr schnell die Freiheit nehmen.

Kleines Beispiel: Heute muss ich zur Arbeit fahren, dort muss ich noch das Projekt beenden, Danach muss ich die Kinder abholen und am Abend muss ich noch mit meiner Mutter telefonieren.

Das hört sich, aus neutraler Sicht, so an, als ob dein Leben komplett von jemandem bestimmt wird – Als ob jemand dir das alles befiehlt und du musst es nun tun. Es hört sich so an, als ob du gezwungen bist all das zu erledigen.

Nimm dir die Freiheit zurück und formuliere die Sätze anders – In Gedanken und gesprochenen Worten.

Neues Beispiel: Ich entscheide mich dazu, heute zur Arbeit zu fahren und dort das Projekt zu beenden. Danach darf ich mit meinen Kindern auf den Spielplatz. Und am Abend will ich noch mit meiner Mutter telefonieren.

Du hast alles selber in der Hand. Wenn du dich nicht aktiv dazu entscheidest, diese Dinge zu tun, dann würdest du sie nicht tun. Daher kannst du dir durch die Sprache deine Freiheit zurückholen.

Die Sprache spiegelt auch unsere innere Einstellung wider. Wenn du diese Sprache verwendest, signalisierst du, dass du es nicht tun möchtest, aber das Gefühl hast, es tun zu müssen.

Ändere deine Sprache. Verwende öfter „Ich entscheide mich dazu..“ statt „Ich muss..“. Alles wird sich beginnen, leichter anzufühlen. Du realisierst, dass es immer noch deine Entscheidung ist.

3. Spreche öfters Klartext

Ein kurz und bündiger Tipp.

Wie der Buchtitel bereits andeutet: „Sag es einfach“.

Klar und deutlich sprechen

Sei deine Sprache so klar wie das Wasser.

Manchmal machen sich Leute zu lange Gedanken, wie wo was. Wie sollte ich etwas sagen. Wann sollte ich es sagen.

Wenn du es ehrlich und gut meinst, Sag es einfach. Sprich öfters wieder Klartext.

Direkte Aussagen, Aufforderungen und Klartext wird von einigen Menschen im deutschsprachigen Raum vermieden, weil wir uns das nicht mehr so gewohnt sind. Wir wollen Konflikte vermeiden, nicht zu direkt sein. Deshalb lieber alles indirekt ansprechen?

Ab jetzt spreche ich wieder mehr Klartext.

Um Klartext zu sprechen, kann es helfen sich weniger zu sorgen. 4 wertvolle Tricks von Dale Carnegie, um deine Sorgen zu reduzieren, findest du hier.

4. Vorurteile senken mit der Sprache

Mithilfe unserer Sprache können wir ebenfalls die Vorurteile senken.

Tolles Beispiel: Du siehst jemand gerade sehr aggressiv. Jetzt könntest du sagen:

  1. „Das ist ein aggressiver Kerl“ oder
  2. „Dieser Kerl hat sich gerade aggressiv verhalten.*

Bei Aussage 1 gehst du davon aus, dass dieser Typ immer aggressiv ist. Aufgrund eines Verhalten, schliesst du auf eine generelle Aussage über diesen Menschen.

Dabei könnte dieser Mensch ein Friedensnobelpreisträger sein, der gerade einen schlechten Tag hatte.

Umgekehrtes Beispiel: Jemand läuft lächelnd durch die Stadt und du denkst „Ach ist das ein toller Mensch“.

Vielleicht hat dieser Mensch gerade die Bank ausgeraubt und möchte jetzt unauffällig lächelnd durch die Stadt laufen?

Lesson: Aufgrund von einem Verhalten sollte man nicht direkt auf die Persönlichkeit eines Menschen schliessen. Mithilfe der Sprache kannst du die Vorurteile senken.

Nutze öfters „Er hatte sich wie ein Ars** verhalten.“ oder „Er war aggressiv“. Sprich darüber wie eine Person war. Wie eine Person generell ist, können wir in den meisten Situationen gar nicht beurteilen.

5. Spreche von dir selbst

Jeder interpretiert eine Situation/Person anders. Jeder Mensch nimmt eine Situation/Person anders wahr.

Daher macht es Sinn, mehr darüber zu sprechen, wie du eine Situation oder Person wahrnimmst. Stecke nicht ein Etikett an eine Situation.

Wenn wir mehr darüber sprechen, wie eine Situation auf uns wirkt, sind Diskussionen einiges angenehmer.

Wir müssen auf unserer Welt auch nicht darüber streiten wie etwas ist – Sondern mehr darüber sprechen, wie etwas auf uns als Individuum wirkt.

Das Ego möchte bestimmen wie etwas ist. Wenn du bewusster bist, dann sprichst du mehr darüber, wie etwas auf dich wirkt. Denn jeder Mensch lebt seine eigene Realität.

6. Reframing

Ist das Glas halb voll oder halb leer ?

Reframing

Mithilfe des Reframing können wir die Welt in einem besseren Licht sehen.

Wenn jemand gerade keiner Arbeit nachgeht könnte er zwei Sichtweisen haben:

  1. „Ich bin gerade arbeitslos“
  2. „Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung/Job“

Bei beiden Situationen befindet sich die Person in der gleichen Situation. Nur in Aussage 1 sieht sie das Negative. Bei Aussage 2 interpretiert sie die Situation optimistischer.

Durch die Sprache, kannst du lernen das Positive zu sehen. Nutze diese Tricks. Zu Beginn mag es sich vielleicht speziell anfühlen. Doch mit jedem Mal wird es einfacher und automatischer.

Unser Fokus, wie wir eine Situation sehen, können wir mithilfe der Sprache verbessern. Und durch diesen positiven Fokus, durch dieses positivere Mindset, lässt es sich auch leichter leben. Du lernst die Chance in einer Situation zu sehen.

Das ganze muss nicht in einem Zwangs-Optimismus enden. Versuche zum Beispiel einmal am Tag das Reframing zu nutzen. Zu Beginn ist es vielleicht etwas „gespielt“, doch mit der Zeit macht es sogar Spass. Wie bei Vielem ist auch das eine Gewohnheit. Nach einigen Wochen machst du es bereits automatisch.

7. Streiche „Arbeiten“ aus deinem Wortschatz

Das Wort arbeiten impliziert hartes Krampfen.

Stell dir vor: Ich arbeite an dem Projekt, Ich arbeite an meiner Bikinifigur. Ich arbeite an meinen Kommunikationsskills.

Mit deiner Wortwahl kannst du die Stimmung lockern.

Es fällt dir viel lockerer wenn du das Wort „Arbeiten“ durch Wörter wie „Verbessern“, „Setze mich auseinander mit“ ersetzt.

Neu: Ich mache mich mit dem Projekt vertraut. Ich bin auf dem besten Weg, meine Bikinifigur zu erreichen. Ich verbessere meine Kommunikationsskills.

Nutze leichtere und lockerere Wörter und du wirst dich auch leichter und lockerer fühlen. 

8. Erweitere deinen Wortschatz

Von vielen Menschen hört man öfters „Es läuft gut. Das ist gut. Mir gehts gut.“ Das ist okay, wenn du das so sagen möchtest.

Wenn du aber dein Mindset verbessern möchtest, dann empfehle ich dir, das Wort „gut“ durch Wörter wie „fantastisch“, „wunderbar“, „hervorragend“ zu ersetzen.

gutgehen

Geht es dir gut?

wunderbar

Oder fantastisch?

Denn wie wir sprechen, so werden wir uns auch fühlen. Wer sich getraut zu sagen: „Mir gehts fantastisch“. Dem wird es auch fantastisch gehen. Es fühlt sich wunderbar an, den eigenen Wortschatz zu erweitern. Ich fühle mich dabei bedeutend freier.

Auch Tony Robbins erzählt in seinem Buch „Das Robbins Power Prinzip“ davon, wie wir die Worte nutzen können, um unsere Emotionen/Gefühle zu verbessern. Er hat in seinem Buch eine ganze Liste mit Wörtern, die er umwandelt.

Beispiele:

  • Nervös – Geladen mit Energie
  • Aufgeregt – Voller Vorfreude
  • Gut – Fantastisch, Wunderbar

Durch den angepassten Begriff kannst du deine Gefühle/Emotionen ändern.

Auch Mel Robbins (nicht verwandt mit Tony Robbins) beschreibt in diversen Vorträgen, dass Nervosität und Vorfreude das gleiche Gefühl ist. Auf YouTube findest du fantastische Videos von Mel Robbins, falls du mehr über ihren Ansatz erfahren möchtest.

Bei Nervosität interpretiert es die Person einfach als eher negativ. Wenn du das Gefühl als Vorfreude interpretierst, dann wirst du dich wesentlich angenehmer fühlen.

Das Ganze braucht wahrscheinlich Training. Wie beim „Reframing“ kannst du es am Anfang „faken“ (spielen). Mit der Zeit machst du es dann automatisch. Dieser Prozess ist einfach ein Ablauf im Gehirn, den du trainieren kannst – eine Art Gewohnheit.

Fazit zu den Sprachtipps

Die Sprachtipps von Oliver Stöwing sind bewusstseinserweiternd. Er spricht nicht nur davon, wie wir die Aussprache verändern können. Sondern das Buch handelt mehr davon, wie wir mit den Sprachtipps unser komplettes Mindset verändern können.

Mein Lieblingstipp aus dem Buch: Verwende die Wörter „Müssen“ und „können“ weise. Wir können äusserst viel, und müssen extrem wenig. Durch die Sprache können wir uns das wieder bewusst machen.

That’s it.

Ein geniales Buch. Wenn dich die Materie interessiert, hol dir einfach das Buch.

Modell Preis
1 Sag es einfach: 66 Sprachtricks, die Ihr Leben verändern - Oliver Stöwing Sag es einfach: 66 Sprachtricks, die Ihr Leben verändern

9,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Preis prüfen*

5 Erfolgstipps von Cristiano Ronaldo

der spirituelle Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist eine bewundernswerte Person. Wieso ist der Artikel über den aktuellen Weltfussballer so lesenswert ? Er zeigt uns auf, zu was ein Mensch fähig ist, wenn er wirklich will. Hier sind 5 fantastische Tipps von Cristiano Ronaldo, um Erfolg zu erschaffen – angehaucht mit meinen eigenen Inputs dazu. Der erste Tipp ist genial, […]

5 Erfolgstipps vom spirituellen Donald Trump

Der erleuchtete Donald Trump

Erfahre hier die fünf wichtigsten Erfolgstipps von Donald Trump und weshalb er spiritueller ist als viele Leute denken. 1. Tue deine Arbeit nicht des Geldes wegen Mache deinen Job nicht des Geldes wegen. Donald Trump behauptet, dass man seine Arbeit lieben sollte. Es ist der erste Erfolgstipp vom US Präsidenten. Denn er selber tut nur […]

Willkommen im Reich der Fülle – 7 Tipps für Reichtum – Robert Betz

Willkommen im Reich der Fülle - Robert Betz

Die besten 7 Tipps aus einem unglaublich guten Bestseller. Wie du Erfolg, Wohlstand und Lebensglück erschaffst? Was dich noch an deinem Erfolg hindert bzw. wieso du dich selber noch am Erfolg hinderst? Tipps für den Rest deines Lebens. Das ist nicht nur eine Zusammenfassung des Buches, sondern es sind die 7 besten Tipps, die ich […]



Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*